Wärmepumpen & Heizungen

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Informationen wärmepumpe

Funktion einer Pool-Wärmepumpe (kurz & sachlich):

Eine Pool-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt diese über einen Wärmetauscher auf das Poolwasser. Kern ist ein geschlossener Kältekreislauf (Verdampfer → Verdichter → Verflüssiger → Expansionsventil). Der Verdichter benötigt Strom, der Großteil der Heizenergie kommt jedoch aus der Umgebungsluft.

Wichtige Kennzahlen:

  1. COP (Coefficient of Performance)

    Verhältnis von erzeugter Wärmeleistung zu elektrischer Leistungsaufnahme.

    Beispiel: COP 5 ⇒ aus 1 kWh Strom werden ca. 5 kWh Wärme.

    Achtung: COP gilt immer für definierte Bedingungen (z. B. Luft 26 °C / Wasser 26 °C). Werte bei kühler Luft sind niedriger.
  2. Heizleistung (kW)

    Gibt an, wie schnell der Pool erwärmt wird. Abhängig von Luft- und Wassertemperatur.

    Faustregel: Je größer das Becken und je schlechter abgedeckt, desto höher sollte die Heizleistung sein.
  3. Arbeitsbereich (°C)

    Temperaturspanne, in der die Wärmepumpe sinnvoll arbeitet (z. B. −5 °C bis +35 °C Luft).

    Relevant für Vor- und Nachsaison.
  4. Inverter-Technik (ja/nein)

    Invertergeräte passen die Leistung stufenlos an. Vorteile: höherer Jahreswirkungsgrad, leiser Betrieb, weniger Takten.
  5. Schallleistung / Schalldruck (dB(A))

    Wichtig für Wohngebiete. Herstellerangaben unterscheiden oft zwischen Schallleistung (LwA) und Schalldruck in Abstand (LpA).
  6. Elektrische Leistungsaufnahme (kW)

    Relevant für Absicherung, Betriebskosten und ggf. PV-Integration.
  7. Durchflussmenge (m³/h)

    Muss zur vorhandenen Poolpumpe passen, sonst sinkt die Effizienz.