Wärmepumpen & Heizungen
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Informationen wärmepumpe
Funktion einer Pool-Wärmepumpe (kurz & sachlich):
Eine Pool-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt diese über einen Wärmetauscher auf das Poolwasser. Kern ist ein geschlossener Kältekreislauf (Verdampfer → Verdichter → Verflüssiger → Expansionsventil). Der Verdichter benötigt Strom, der Großteil der Heizenergie kommt jedoch aus der Umgebungsluft.
Wichtige Kennzahlen:
- COP (Coefficient of Performance)
Verhältnis von erzeugter Wärmeleistung zu elektrischer Leistungsaufnahme.
Beispiel: COP 5 ⇒ aus 1 kWh Strom werden ca. 5 kWh Wärme.
Achtung: COP gilt immer für definierte Bedingungen (z. B. Luft 26 °C / Wasser 26 °C). Werte bei kühler Luft sind niedriger. - Heizleistung (kW)
Gibt an, wie schnell der Pool erwärmt wird. Abhängig von Luft- und Wassertemperatur.
Faustregel: Je größer das Becken und je schlechter abgedeckt, desto höher sollte die Heizleistung sein. - Arbeitsbereich (°C)
Temperaturspanne, in der die Wärmepumpe sinnvoll arbeitet (z. B. −5 °C bis +35 °C Luft).
Relevant für Vor- und Nachsaison. - Inverter-Technik (ja/nein)
Invertergeräte passen die Leistung stufenlos an. Vorteile: höherer Jahreswirkungsgrad, leiser Betrieb, weniger Takten. - Schallleistung / Schalldruck (dB(A))
Wichtig für Wohngebiete. Herstellerangaben unterscheiden oft zwischen Schallleistung (LwA) und Schalldruck in Abstand (LpA). - Elektrische Leistungsaufnahme (kW)
Relevant für Absicherung, Betriebskosten und ggf. PV-Integration. - Durchflussmenge (m³/h)
Muss zur vorhandenen Poolpumpe passen, sonst sinkt die Effizienz.